Decolonizing towards – Kulturelle, künstlerische und somatische Praktiken zu Dekolonialität, Intersektionalität & Healing

Die Veranstaltung richtet sich ausschließlich an BIPoCs
Sonntag, 2. November 2025
14:00 – 18:30

Mit: Saman A. Sarabi und Sunanda Mesquita

Zur Anmeldung via Guestoo

In einem halbtägigen Programm – bestehend aus einem Workshop von und mit Sunanda Mesquita sowie einem anschließenden Reflexionsgespräch und Austausch mit Saman A. Sarabi – widmen wir uns den Möglichkeiten des Healing („der Heilung“) und der Veränderung durch dekoloniale Praktiken.

Im Workshop „Tapping into decolonial joy“ werden wir uns mit einigen Konzepten von BIPoC-Künstler*innen und -denker*innen befassen und davon ausgehend die unterschiedlichen kreativen Qualitäten von Wut und Freude sowohl in der Theorie als auch in der Praxis untersuchen. Gemeinsam wollen wir Möglichkeiten aufspüren, wie wir dekoloniale Freude in unserem Aktivismus, unserer (kreativen) Arbeit, unseren Beziehungen und in der Gemeinschaft mit anderen Menschen in den Mittelpunkt stellen können. Mit welchen (künstlerischen) Werkzeugen und alltäglichen Praktiken können wir uns (wieder) verbinden? Was für Strategien können uns dabei helfen, uns zu empowern und uns widerstandsfähiger gegenüber bestehender Ausgrenzung, Diskriminierung und Ungerechtigkeit zu machen? Welche Strategien müssen (neu) erfunden werden?

Der Workshop bietet einen Raum, um aufzutanken, sich inspirieren zu lassen und daran erinnert zu werden, dass wir selbst in herausfordernden Momenten Trost in der Fülle von Unterstützung und Ressourcen finden können, die uns jederzeit zur Verfügung stehen. Ihr seid eingeladen, eure Lieblingsbücher, Referenzen oder Zitate mitzubringen, die euch ermutigen und die ihr mit dem Thema verbindet. Während des Workshops wird es Gelegenheit zum Ausruhen und zur stillen Kontemplation geben – ebenso wie die Möglichkeit, sich in kleineren Gruppen auszutauschen.

Im Anschluss an den Workshop möchten wir ausgehend von unseren diversen Praktiken (sozialen, somatischen, pädagogischen, künstlerischen, kulturellen, forschenden, u. a.) mit euch ins Gespräch kommen und bei einem gemeinsamen Essen über mögliche gesellschaftliche Veränderungen durch dekoloniale Praktiken sprechen.